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Netscape Navigator
Netscape Navigator ist ein Webbrowser, der von der Firma Netscape Communications Corporation entwickelt wurde. Der heutige Besitzer und Inhaber der Marke "Netscape" ist AOL. Der Netscape Navigator basierte ursprünglich auf dem alten Code des grafischen Browsers Mosaic. Bis etwa 1996 war der Netscape Navigator der führende Webbrowser für die 16-Bit Betriebssysteme von Microsoft (bis Windows 3.1). Da die Entwickling Ende 1998 nur noch zögerlich fortgesetzt wurde, verlor der Netscape Navigator im sogenannten Browserkrieg zunehmend Marktanteile an den Internet Explorer. Besonders die Verarbeitung von Java und JavaScript bereitete Netscape in diesen Versionen häufig Probleme. Dies begünstigte den Aufstieg des Internet Explorers, der Netscape seinerzeit technisch überlegen war. Die neueren Versionen des Netscape Navigators ab Version 6.0 beruhen auf dem Code von Mozilla und sind integrierter Bestandteil des Netscape Communicators. Seither gibt es außerdem die abgewandelte Variante Netscape Compact, bei der sich einfach nutzerspezifische Änderungen vornehmen lassen. Die letzte in deutscher Sprache verfügbare Version ist Netscape 7.1, basierend auf Mozilla 1.7. Die neue Version 8.0 wurde am 19. Mai 2005 veröffentlicht. Sie basiert auf Mozilla Firefox, kann aber trotzdem mit der Internet Explorer Engine rendern, und trägt den Namen Netscape Browser – der Namensbestandteil Navigator wird nicht mehr verwendet. Bereits einen Tag später erschien ein Update auf Version 8.0.1 wegen Sicherheitslücken. Der neugestaltete Browser wartet mit zahlreichen bereits integrierten Features und Gimmicks auf, u. a. einem integrierten Instant Messenger und die Unterstützung von Mycroft Plugins. Bei der Darstellung der Webseiten kann zwischen der Gecko-Engine und der Rendering-Engine des Internet Explorers gewechselt werden. Webseiten, die ausschließlich für den Internet Explorer entwickelt wurden, zeigt der Browser automatisch mit der Rendering-Engine des Internet Explorers an. AOL entwickelt den neuen Browser in Zusammenarbeit mit Mercurial Communications.

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